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Junior`s große Baustelle

ist die verbale Sprache und das obwohl er früh gebrabbelt hat, obwohl wir viel vorlesen und singen, obwohl wir mit ihm seit seinem 6.LM in den Musikgarten gehen….

wir machen erfolgreich GuK mit ihm, er kann seine Bedürfnisse mitteilen und findet auch über die Gebärden in die verbale Sprache, ABER er lässt Buchstaben weg, er verschluckt Endungen, er sagt manche Wörter genau nur einmal…..

Letztes Jahr kam er mit Babba nach Hause und meinte damit wirklich mich – die Mama, obwohl er vorher deutlich Mama gesagt hat. Da haben wir mit Lautgebärden angefangen und innerhalb kurzer Zeit nutzte er das “ mmmmm “ zusammen mit der Lautgebärde…. inzwischen ist es kein Thema mehr, er sagt auch sicher Mami und berichtigt auch Aussenstehende, die das falsch nutzen 😉

im Oktober waren wir im SPZ u.a. bei der Logo und der Junior hat toll mitgemacht, er hat gezeigt, was er drauf hat, und mich wirklich überrascht, er hat die Logo total gespiegelt, ist voll auf ihre Gebärden angesprungen und auch auf ihre Lautgebärden…. sie empfahl mir dringend, mit der Logopädie wieder zu starten…. als ich ihr sagte, dass ich große Probleme habe, eine Praxis zu finden, die sich auf den Junior einlässt und nicht nur 11:00 Termine zu vergeben hat, nahm sie sich noch die Zeit und suchte mir Adressen raus, von denen sie wusste, dass die zumindest von unterstützter Kommunikation schon mal was gehört haben….

tja und dann stand der Junior also quasi über Nacht auf 3 Wartelisten, eine 4. Praxis habe ich abgelehnt, die meinte am Telefon, dass sie kaum Termine hat und wenn, die Regelkinder wichtiger sind, die nächstes Jahr in die Schule kommen, da der Junior ja eh eine Behinderung hat – diese Dame bat ich, den Junior von der Liste zu streichen! Ganz nebenbei, der Junior steht noch immer bei den Praxen auf der Warteliste, keine Praxis hat sich je von sich aus gemeldet und immer keine Termine frei gehabt, als ich angerufen hatte….. es ist echt zum Mäuse melken und ich bin da inzwischen wirklich stinkig, nicht nur auf die Praxen, sondern auch das System, hier gibt es regional viele freie Stellen und leider kaum Bewerbungen, bei den Ergotherapeuten siehts ganz ähnlich aus…..

Also kaufte ich mir Anfang des Jahres Material, so ganz ohne Hilfe kam ich aber schnell an meine Grenzen, auch wenn ich regen Kontakt zu einer anderen DS Mama habe und sie mir viele gute Tips gab, so fehlte mir doch jemand, der MICH anleitet, der MIR die Hilfestellung für den Alltag gibt, der dafür sorgt, dass ich mich selbst diszipliniere, damit ich dran bleibe…..

Ganz unverhofft bekam ich im April die Info, dass eine neue Logo Praxis eröffnet wurde, ca. 50 Autominuten ( ohne Stau ) von uns entfernt, die Logopädin möchte sich auf Kinder / junge Erwachsene mit DS spezialisieren, sie hat selber eine Tochter mit DS….. sie kennt GuK und das frühe Lesen inkl. der Lautgebärden…. sofort war mir klar, da muss ich hin, das darf ich nicht verpassen, ohne zu wissen, ob die Chemie stimmt, ohne die Frau und ihre Methoden zu kennen…. aber die Gedanken “ da brauch ich mich nicht erklären, die weiß genau, was ich meine, die versteht mich und besonders den Junior “ haben mich regelrecht angetrieben, ich schrieb ihr eine Email und bekam erst mal keine Antwort…. puhhh mein Gedanken Karusell drehte sich…. dann war sie doch da, die Email, meine Anfrage war im Spam gelandet und sie erklärte sich grundsätzlich bereit, sich den Junior mal anzuschauen, aber vor Mitte / Ende Juli wird das nix…. also wieder Warteliste, aber egal, auf die 2 Monate kam es nicht mehr drauf an….. und dann kam an einem Freitag eine Email, ob wir am folgenden Montag einen Termin wahr nehmen können…. und so meldete ich den Junior aus dem Kindergarten ab, die Mami übernahm trotz Nachtschicht die Mini ( schlief also nicht bzw. ganz wenig ) und Junior und ich fuhren los, ich war total aufgeregt, ich habe große Hoffnungen in diesen Termin gesetzt.

2 Therapiestunden hat sie sich Zeit genommen, also 1,5 Zeitstunden ….. der Junior hat super mitgemacht, er hat nicht einmal verweigert, war zwar schon grützig, aber mit Singen und Hüpfen hat sie ihn gut wieder in die Konzentration bekommen…. ich war und bin sooooo stolz auf den Junior ❤

Sie meint, dass wir gute Vorarbeit geleistet haben, der Junior gute Vorausetzungen mitbringt und wenn wir jetzt konsequent üben, der Junior in einem Jahr gut sprechen kann…. ja ich habe mich sehr über das Lob gefreut, aber ich frage mich auch, wo der Junior stehen könnte, wenn wir von Anfang an die richtige Unterstützung bekommen hätten…. und diese fehlende Unterstützung ist einfach nur traurig, ebenso die Einstellung einer Therapeutin, dass der Junior ja eh behindert sei und die Unterstützung nicht so nötig hat, wie ein gleichaltriges Regelkind….

Wir üben jetzt täglich nach dem Intra Act Konzept und machen Lautgebärden…. Ziel, beim Junior ist natürlich nicht, dass er lesen lernt, er soll die Buchstaben sprechen lernen und bislang hat er Freude und Spaß, macht gut mit, freut sich immer, wenn wir nicht am Tisch üben, sondern z.Bsp. beim Einkaufen …. ich muss mich sehr diziplinieren, es ist nicht immer einfach, das Programm täglich durchzuführen, aber nur so bringen wir den Junior weiter und verbale Sprache ist so unendlich wichtig, da müssen wir unbedingt dran bleiben…. 35516143_2141412032554478_3156531994528055296_n

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Unser Mai

es macht sich eine gewissen Unzufriedenheit bei mir bemerkbar, dass ich es im Moment nicht schaffe, regelmäßig und zeitnah hier zu schreiben 😦 – im Moment fehlt mir aber wirklich die Zeit, es ist einfach so viel drumherum und wenn ich dann mal Zeit hätte, und der Kopf langsam frei wird, dann übermannt mich die Müdigkeit – gestern z.Bsp. lag ich nach 3 sehr kurzen Nächten noch vor der Mini 21:15 Uhr im Bett und es hat wohl keine 10 Minuten gedauert, bis ich “ weg war “ ….. Klar hat es mir gut getan, aber es blieb halt auch wieder was liegen…..

Gestartet sind wir in den Mai im Center Park Bispinger Heide, wir haben uns sehr darauf gefreut, haben ein Kinderhaus gemietet, damit wir nicht 2 Kinder auf dem Boden oder Bett wickeln müssen und die Kids ein extra Spielzimmer haben….. In Bispingen gibt es einen großen Streichelzoo, einen integrierten Indoorspielplatz für alle Altersklassen und einen guten Spa Bereich hinter dem Aqua Mundo….. Und zum ersten Mal hatten wir echt Pech, angekommen, musste wir fest stellen, dass das Haus wirklich dreckig war – und nein, wir sind nicht penibel, bei uns kann vom Fußboden gegessen werden, es findet sich immer irgendwas 😛 – also putzten wir erstmal ( Bilder erspare ich Euch an dieser Stelle ) und die Mami ging den Weg an die Rezeption um dies zu kommunizieren…. diese war schon geschlossen, eine aufmerksame Mitarbeiterin telefonierte für uns und so gerieten “ wir “ an den Parkmanager, der sich am nächsten Tag unser annahm…. als dann aber am Folgetag die Spülmaschine ihren Geist aufgab, war es dann nicht mehr ganz so lustig und da wir ja schon beim Parkmanager bekannt waren, kommunizierten wir direkt, was zur Folge hatte, dass wir umgezogen wurden….. in ein VIP Haus, halt ohne Wickelplatz und Spielzimmer, aber mit Sauna – und die habe ich in vollen Zügen jeden Abend genossen – das Wetter war toll, wir konnten viel Zeit draußen verbringen, der Junior hat enorme Fortschritte gemacht, was das Klettern und Balancieren anbelangt, ganz besonders hat er sich viel mehr getraut, allein zu probieren, wir haben Minigolf ausprobiert – für den Anfang gar nicht nicht schlecht – aber wir waren natürlich hauptsächlich dort, um nah an Hamburg zu sein, dort fand das DHB Pokal Finale statt und endlich im 11. Anlauf und der schon 3. Teilnahme vom Ball verrückten Junior hat es in diesem Jahr hingehauen, unsere Löwen sind Pokalsieger und nun kann der Junior voller Stolz sagen, dass er bei der ersten Meisterschaft 2016 und beim ersten Pokalsieg 2018 live dabei war ❤ – ob es zum ersten Double aus Meisterschaft und Pokalsieg reicht, werden wir am Sonntag live erleben 😉 in eigener Hand haben es die Löwen nicht mehr, aber schaun wir mal! – Nachtrag, derEntwurf liegt schon wieder ewig 😦 -> die Löwen haben es nicht geschafft, aber trotzdem eine tolle Saison gespielt, Glückwunsch an die SG Flensburg!

Einen zusätzliche Dämpfer gab es im Center Park noch, das Essen….. wir haben erstmals den Frühstücks Service getestet…. und müssen sagen, dass es für uns zu pauschal war…. es gab keine Wahlmöglichkeit und ich bin im Nachhinein froh, dass wir für die Kids nicht mitbestellt haben, der Junior mit seinem sich selbst einschränkendem plus glutenfreiem Essen und die Mini, die zu diesem Zeitpunkt eher nur von allem probiert hat…. hinzu kam, dass die Mitarbeiter vom Park schlecht geschult waren, in Bezug auf die angebotenen glutenfreien Möglichkeiten… es wurde eine Kuchenschaufel für ALLE Kuchen benutzt ( da nutzt die glutenfreie Alternative halt auch nix mehr ) und im Pommes Point wurde uns klar und deutlich gesagt, dass sie halt nicht verhindern können, dass mal ein paniertes Hühnchen in den Pommes Bereich hüpft ( O-Ton ) – also nix für den Junior…. ABER in Hamburg hatten wir ein tolles Esserlebnis in einem Schweinske – mögen wir sehr gern, wenn wir da in der Ecke sind 😉 ….. wir hatten auf der Homepage geschaut und die Pommes waren als glutenfrei deklariert, also sind wir das angefahren und haben routinemäßig nochmal gefragt, bei der Bestellung…. Nein sie machen in dieser Fritöse auch mal was anderes, können es nicht definitv zusagen 😦 wir hatten eine tolle Bedienung – eine Perle an Servicekraft ❤ – als sie unsere Gesichter und die beginnenden Tränen beim Junior gesehen hat, ist sie in die Küche verschwunden, kam mit der Packung der Pommes wieder raus, fragte, ob die gehen – ja die gingen, nur halt die Fritöse nicht….. sie hatte mit der Küche abgeklärt, dass sie die Pommes für den Junior extra alleine in einer Pfanne fritieren….. ich hätte sie knutschen können 🙂 – so kann es also auch sein!

Als wir wieder zu Hause waren, kam Herr Wallraff von rtl auf die Idee, genau diesen Park zu testen und leider müssen wir das Gesagte bestätigen….. bzw. wurde die Sendung ausgestrahlt….

Nachwehen hatten wir auch, die Mini hatte im Urlaub die 4. perforierte MOE seit Dezember und wir haben mal die Soltauer KIA`s getestet und der Junior hatte am 1. KiTa Tag nen doofen Ausschlag ohne weitere Symptome, was sich dann als Scharlach rausgestellt hat…. Nachtrag -> 5 Tage nach AB Ende liefen die Ohren bei der Mini wieder, der Abstrich ergab den Haemophilus influenzae 😦 – also wieder AB, ein schärferes und die Terminvereinbarung zur Immundiagnostik…..

2 kranke Kinder zusammen direkt nach dem Urlaub zu Hause ist nicht so ganz prickelnd, erschwerend kam hinzu, dass es dem Junior ja gut ging, und er es absolut nicht verstand, warum er nicht in den Kindergarten darf! Oft schälen sich ja die Hände nach Scharlach, gespannt, ob da noch was kommt!

Wirklich gespannt waren wir auf den Welt Zöliakie Tag, der in diesem Jahr in Ludwigshafen am Rhein statt fand, also ganz in unserer Nähe und logisch waren wir dort. Ohne jetzt undankbar zu wirken, aufgrund der Enge des Veranstaltungsgeländes war es echt super anstrengend, obwohl ich mit den Kids gleich zu Beginn da war, die Mami kam nach ihrer Schicht später dazu. Ich war und bin noch immer sehr dankbar über das Spielmobil, dort hatten die Kids Platz und Gelegenheit, sich zu beschäftigen, während wir Großen uns abgewechselt haben, um über die Industrieausstellung zu wandern. Die Aussteller waren sehr großzügig, dem Junior habe ich erklärt, dass er an diesem Tag alles essen darf, was es dort gibt ( wir müssen zum Glück nicht auf glutenfreie Weizenstärke verzichten ) und als ich ihn nach der ersten Runde Drüberschlappen fragte, was er denn essen möchte, gab es ein spontanes “ Eis und Kuchen “ – diese strahlenden Kinderaugen, haben sich bei mir fest “ eingebrannt “ – das war wirklich ein Highlight für ihn und auch für uns, denn wir mussten seit langem mal keine Zutatenliste studieren, nicht im Vorfeld abklären, ob und wie es möglich ist, dass der Junior Essen bekommt…. wäre das Gelände weitläufiger gewählt worden, wäre es sicher für alle Beteilgte angenehmer gewesen!

Das war unser Mitbringsel nach Hause, das blau Markierte haben wir vergünstigt gekauft, der Rest war geschenkt! Und damit habe ich überhaupt nicht gerechnet ❤  – was mir ja an Messen und solche  Veranstaltungen gefällt, der Junior kann probieren….. Dadurch, dass er sich selber beim Essen enorm einschränkt, wir schon unendlich viel gekauft haben, was er dann abgelehnt hat ( um es freundlich zu formulieren 😉 ) kann ich hier kaufen, was ihm sichtbar schmeckt, unser Konto dankt es uns 🙂

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Highlights im April

der April war bei uns voll gepackt mit vielen tollen Momenten, die wir erleben durften, weil es den Junior gibt. Ohne ihn hätten wir viele Familien nicht kennen gelernt!

Am 06.04. ging es los und unser Ball verrücktes Kind durfte auf den Fußballplatz 🙂

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwi3hoLQ897aAhVDblAKHUjGAMsQFgg4MAI&url=http%3A%2F%2Ffcastoria.de%2Ffca-fanclub87-spendet-fuer-einen-guten-zweck%2F&usg=AOvVaw0JrYg56EXkndA3_XP_BU82

 

Am 20.04. durften wir auf Einladung von unserem Pflegedienst ( da Junior einen Pflegengrad hat, steht er uns mit Rat und Tat zur Verfügung und kommt auch regelmäßig zu uns, um zu überprüfen, dass Junior seine Pflege gewährleistet ist 😉 ) auf den Hockenheim Ring und zwar in den Innenbereich, das war ein tolles Erlebnis und sehr interessant für alle Altersklassen!

BMC erfüllt „Rennfahrer-Träume“ kleiner und großer Sterntaler auf dem HockenheimringSchon zum zweiten Mal lud der…

Posted by Kinderhospiz-Sterntaler e.V. on Thursday, April 26, 2018

 

Und gestern dann fand das jährliche Highlight für Menschen mit Down Syndrom statt – das Down-Sportlerfestival in Frankfurt 🙂 ❤

https://down-sportlerfestival.de/startseite.html

https://www.facebook.com/profile.php?id=290644831114442&ref=br_rs

Der Junior durfte zum ersten Mal aktiv teilnehmen, werfen, hüpfen und laufen…. dann noch der Trommel Workshop und zum Schluss die Modenschau mit Peyman Amin – ok, das war alles in allem etwas zu viel für den Junior und da werden wir uns nächstes Jahr dran erinnen, dass wir ausreichend Ruheinseln einplanen – es waren wieder viele tolle Momente und Menschen, wir sind noch immer ganz geflasht… der Junior hat alles toll gemeistert und hatte sichtbar Spaß, heute morgen nach dem Aufstehen nahm er seine Medaille und “ erzählte “ uns vom Turnen gestern ❤

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Abschied

gestern haben wir unseren Zickenhund ❤ über die Regenbogenbrücke gehen lassen…. wir durften sie 14,5 Jahre begleiten und für den Junior war sie ein toller Freund…. Jetzt müssen wir mal schauen, wie er das realisiert und verarbeitet…. wir haben schon länger darüber nachgedacht, aber es war sehr wechslhaft, gestern ist sie beim  Gassi einfach umgefallen und kam alleine nicht mehr auf die Beine…. sie darf jetzt wieder mit ihrem großen “ Bruder “ springen ❤

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am Montag

gehts los mit neuer Ikraft 🙂 Ich habe sie am Freitag kennen gelernt und auch wenn sich meine Euphorie versteckt hält, wir haben uns gut austauschen können und es gab für mich einige “ Aha – Erlebnisse “ !

Der neue Träger lebt eine transparente Kommunikation, da beim gleichen Träger auch ein Pflegedienst “ existiert „, legt er Wert auf eine gute Dokumentation, das Pendelheft stellt also keine Herausforderung dar.

Aber letztendlich müssen wir jetzt abwarten, wie es anläuft…. es wäre zu schön, wenn Ruhe einkehrt…. für den Junior, für die anderen Kinder und für alle Beteiligte…. an den Kindergarten haben wir nochmal appeliert, die Kommunikation positiver zu gestalten und uns Eltern nicht negativ darzustellen!

 

Nachtrag zum letzten Post, aufgrund von vielen Nachfragen:

natürlich gab es Gespräche, natürlich haben wir immer wieder Gespräche angeboten, Fragen zum Junior zu beantworten, haben selber immer wieder nachgefragt, im seltenen persönlichen Kontakt….. immer war alles in Ordnung, nur wenige Vetretungs Ikräfte haben uns Einblick gewährt in die Kommunikation KiGa – Ikraft und waren offen uns gegenüber…. im Übrigen haben wir im Dezember die Frage gestellt bekommen, ob denn der Kindergarten, der Richtige für uns Eltern ist 😉 und eins sollte man einfach nicht vergessen, externe Kräfte passen sich oft schnell an bestehende System an, d.h. wenn der Kindergarten keine Gebärden anwendet, werden sie es auch nur selten tun….. wenn die Vertretungs Ikraft nicht weiß, dass der Junior Toi Training macht, dann wird er halt 3 Tage nur gewickelt…..

ich werde jetzt noch ein Stammblatt vom Junior auf A4 bringen, in dem kurz und knapp drin steht, was warum wichtig ist, mit den entsprechenden Praxishinweisen – also z.Bsp. Zöliakie – darf nur Essen, was von zu Hause kommt, außer Mittag, Tisch muss frei von Krümeln sein, bevor sich der Junior hinsetzt! Es darf kein Essenstausch mit anderen Kindern erfolgen! ….. Das möchte ich dann einlaminieren und eine Vetretungskraft bekommt so einen schnellen Überblick mit Praxistip!

Jetzt wünsche ich einen sonnigen und stressfreien Sonntag, Euch allen da draussen 🙂

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eine unendliche Geschichte

hat nun erstmal ihren / einen Höhepunkt gefunden, der Träger der Ikraft für den Kindergarten teilte uns am 06.03. mit, dass sie die Betreuung vom Junior zum Ende des Monats einstellen werden! Als Grund nannten sie ein fehlendes Vertrauensverhältnis aufgrund schlechter Kommunikation im Dreieck Kindergarten – Ikraft – wir….

seit dem 22.08.2016 waren in dem Kindergarten für den Junior fast 7 Hände voll Ikräfte – inkl. der Vertretungen für die Vertretungen, teilweise 4 verschiedene in einer Woche – eine Zumutung für alle Beteiligten, besonders aber für den Junior und die anderen Kinder in der Gruppe….

Der Junior hat 30 Wochenstunden bewilligt bekommen, für eine Nichtfachkraft und jetzt im Nachhinein waren wohl wir Eltern zu naiv / zu blauäugig / zu “ keine Ahnung “ . Es hieß, dass sich der Kindergarten drum kümmert, dieser auch verantwortlich ist, für die Arbeit der Ikraft, wir Wünsche äußern können, aber kein Mitsprache Recht haben…. Wir wunderten uns zwar, dass vor den Sommerferien 2016 nicht klar war, wer nach den Ferien für den Junior kommt, aber ließen das auf uns zukommen, wir hatten ja keine Erfahrung und in den vorherigen Gesprächen klang das gar nicht schlecht, vom Kindergarten aus… seine festen Ikräfte:

Ikraft 1 – bekam dann doch keinen Arbeitsvertrag, weil da wohl Angaben nicht klar waren…

Ikraft 2 – war ein 18jähriger FSJler, Anfangs mit viel Lust und hoher Gesprächsbereitschaft, stand er nach 10 Wochen mit verschränkten Armen vor uns und erzählte von sich aus eher wenig, er beendete sein FSJ vorzeitig, weil er einen Studienplatz bekommen hat, leider erfuhren wir das nicht von ihm!

Ikraft 3 – war lange da – Februar bis Sommerferien, fand allerdings keinen Draht zum Junior, hielt sich oft an der Kaffeetasse fest, hatte es nicht so mit der Wahrheit….. da wurden wir gefragt, ob sie nach den Sommerferien weitermachen soll, wir waren unsicher und die Entscheidung gab der 21.06.2017 – ich brachte den Junior nach einer HNO Kontrolle später in den Kindergarten, dort war die “ Hölle “ los, alle Kinder draußen, teils am Frühstücken, teils am Toben, gleichzeitig waren die Baumhäcksler da und mit ihren Säge zugange…. der Junior verfiel in Schockstarre, ich ging mit ihm ins Haus und verstaute seinen Rucksack und nahm  die Brotbox aus dem Rucksack…. ging wieder raus und sah, dass die Ikraft noch immer auf ihrem Stuhl saß, der Junior Tränen in den Augen hatte und völlig überfordert war in dieser Situation…. ich sprach die Ikraft an, sie machte keine Anstalten…. ich überlegte, den Junior wieder mit nach Hause zu nehmen, da kam ein Vorschulmädchen, nahm den Junior an die Hand und ging mit ihm in eins der Spielhäuser, legte ihren Arm um den Junior und kümmerte sich ❤ – mir lief die Leitungsvertretung über den Weg und ich machte meinem Unmut Luft, sie gab klare Anweisungen und ich ließ den Junior dort, mit schlechtem Bauchgefühl, aber ich wusste eben auch, dass ich an dem Tag Kontrolle beim Gyn hatte und mir mein Bauch auch da sagte, dass ich aus der Praxis nicht einfach wieder so raus laufe… und so war es dann auch, die Mini ist nicht mehr gewachsen, ich wurde direkt in die Klinik überwiesen und durfte gerade mal zum Klamotten holen für 1 Stunde nochmal nach Hause, bevor am nächsten Tag die Mini geholt wurde ….. schnief – auch heute noch macht mir das sehr zu schaffen 😦

Ikraft 4 – machte einen super Eindruck, forderte im KiGa Bastelmaterial ein, machte wirklich viel, hielt intensiven Kontakt zu uns und schmiss nach 4 Wochen das Handtuch, konnte und wollte nicht weiter in dem KiGa arbeiten, machte diese Entscheidung am Personal fest, fragte uns, ob wir nicht mit ihr zusammen in einen anderen Kindergarten wechslen würden…. leider war sie nicht zu einem Gespräch mit dem Kindergarten bereit….

Ikraft 5 – hatte keine Ahnung von Inklusion und Kindergarten, war anfänglich total euphorisch, wie gut doch der Junior da steht, wie toll wir als Eltern das machen, wie schlecht der Kindergarten ist, Junior saß zu der Zeit im Rolli und Toi Training war schwierig, da der Rolli nicht durch die Waschraumtür passte, also wurde gewickelt, allerdings nur 1x tgl. morgens gg 11, danach nicht mehr, dass Junior nen roten Windelbereich hatte, lag an den Trauben, die wir ihm mitgaben 😉 …. auf unsere Bitte, dass doch nachmittags auch nochmal gewickelt wird, wurde uns mehrfach der Windelaufbau erklärt und uns fehlendes Umweltbewusstsein vorgeworfen…. gleichzeitig gab es Tips, mit welchen Globuli die Zöliakie heilbar ist…. sie selber beobachtete den Junior “ aus pädagogischen Gründen “ mehr, als sie sich mit ihm beschäftigte! Der pädagogische Grund war, dass der Junior lernen sollte, sich mit anderen Kindern im Spiel zu beschäftigen…. Das konnte er schon viel früher und lebt das bis heute!

Ikraft 6 – ein Mann, der aus der Altenpflege kam, oft krank war, mir erzählte, dass der Junior lethargisch war, nach 5 Wochen Abwesenheit ( Weihnachten mit dabei ) nicht fragte, ob es was Neues beim Junior gibt, uns aber dafür erzählte, dass wir es doch einfach mal laufen lassen sollten und sich in der vereinbarten Kommunikationszeit mit uns Eltern hinstellte und uns mitteilte, dass er nicht mit uns redet! Achja die Gebärden für die 4 Grundfarben konnte er sich über 5 Monate nicht einprägen…. und und und….

Ich merke gerade, wieviel ich hier jetzt in kurzer Zeit geschrieben habe…. das Thema nagt schon…. Ein anderer Kindergarten kommt zur Zeit nicht in Frage, wir möchten den Junior nicht aus seinem sozialen Umfeld excludieren… Er liebt seinen Musikgarten, er liebt sein Singen im “ Gemeindechor “ und schwimmen geht auch…. all das könnten wir nicht mehr machen, wenn wir ewig durch die Stadt “ gurken “ müssten…. das kommt noch früh genug…. und bald muss ich wieder arbeiten…. mir ist ganz schlecht….

Der Kindergarten hat da ganz sicher dazu beigetragen, er ist schließlich verantwortlich für die Ikräfte, die Transparenz und die Ehrlichkeit lassen auch hier zu wünschen übrig….. Wir haben den Träger eingeschaltet, so kann es nicht weiter gehen… witziger Weise wurden nun wir Eltern dazu verdonnert, einen neuen Träger ausfindig zu machen und ich habe es geschafft, ab Montag nächster Woche habe ich einen neuen Träger gefunden, ich treffe mich am Freitag mit der Ikraft und dem Träger im Vorfeld und bitte bitte bitte lass es jetzt einfacher und ehrlicher werden!

Aber ich bin sehr skeptisch, allerdings haben wir den Träger vom KiGa im Boot…. ich möchte doch einfach nur, dass es für den Junior gut läuft, das setzt aber Voraus, dass die Eltern kommunizieren dürfen, wenn sie es wollen…. wünschenswert ist, wenn sich die Ikraft auf die Kommunkationsebene vom Junior begibt, sie sich bemüht, seine Signale zu erkennen und zu lesen und der Kindergarten seine Verantwortung erkennt und ihr gerecht wird! Wir werden auch weiter Eltern sein, die ihre Verantwortung nicht am Hoftor abgeben, wir haben ein Interesse daran, zu wissen, wie der Tag vom Junior war und er kann es uns leider nicht vermitteln, also fragen wir nach! Und das hat auch nix mit mangelndem Vertrauen zu tun.

Ganz grundsätzlich besteht auf dem Gebiet der Ikräfte noch viel Platz nach oben, es gibt kaum Inklusionsleitfäden, es gibt keine einheitliche Anforderungsbeschreibung, und auch wenn “ nicht Fachkraft “ natürlich günstiger ist, wenn diese sich nicht um das Kind kümmert, ist auch dieses Gehalt noch zuviel!

Wir hatten tolle Vertretungs Ikräfte, die sich toll auf den Junior eingelassen haben, mit ihm auf seiner Welle kommuniziert haben, aber entweder hatten sie selber ein festes Kind oder wohnten so ungünstig, dass Hin- und Rückfahrt eine halbe Weltreise war!

Alle gedrückte Daumen sind willkommen!

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21.03.2018

Heute ist Dein Tag

Danke, für Dein Lachen,
Danke, dass Du uns erdest,
Danke, dass Du unseren Blick für das Wesentliche schärfst,
Danke, dass wir nun wissen, wie Geduld geschrieben wird,
Danke, dass Du unser Leben bereicherst!

Danke auch für die grauen Haare und das Kopf zerbrechen, weil das Umfeld Zementblöcke bereit hält… 😉

Danke an ALLE , die Dich so nehmen, wie Du bist, Dir Zeit und Raum geben, zu wachsen und Dich zu entwickeln in Deinem Tempo, in der ach so schnellen Gesellschaft!

 

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