Archiv der Kategorie: Krankenkasse / Versicherungen

GuK – die Vorletzte :-)

was ein Tag heute – tief Luft hol…..

Unter anderem kam heute Post vom VdK – unser Rechtsbeistand während der Klage gegen die Krankenkasse….

was bisher geschah, könnt Ihr hier nachlesen https://ratscher.wordpress.com/2017/01/26/guk-die-xxte/

Nun kam also heute nach nicht mal 2 Monaten das Urteil: die KK muss die GuK Karten bezahlen und sie wurden in der Urteilsbegründung ganz klar als Hilfsmittel definiert!

Urteil GuK

 

Das bedeutet für viele Kinder mit DS, dass sie die Möglichkeit der GuK nutzen können, unabhängig von der KK und dem Geldbeutel der Eltern. Sie können ein System nutzen, um ihre Grundbedürfnisse mitzuteilen und über die Gebärde in die aktive Sprache finden, Sprache ist so ein wichtiges Kommunikationsmittel und ich freue mich wirklich, dass sich unser Weg gelohnt hat 🙂

Wenn die GuK Karten hier zu Hause dann liegen, gibt es den letzten Beitrag zu diesem Thema 🙂

jetzt versuche ich mal runter zu fahren, den Kopf zu sortieren und zu schlafen – gute Nacht!

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Hilfsmittel

sind erstattungsfähig, wenn sie speziell zum Ausgleich einer Behinderung entwickelt wurden……. Der Antragsteller schwerbehindert ist, mindestens einen GdB von 50% hat, ein Rezept vom Arzt vorliegt und eine gesetzliche Krankenversicherung besteht.

All das erfüllen wir und die GuK Karten, die haben sogar eine Hilfsmittelnummer ( “ Das Hilfsmittelverzeichnis, ein Katalog der gesetzlichen Krankenkassen, in dem alle Hilfsmittel nach Kategorien und Produktgruppen eingeteilt sind. Hat ein Produkt eine Hilfsmittelnummer bekommen, so hat es damit gegenüber der Krankenkasse den Nachweis der Einsatztauglichkeit erbracht. Grundsätzlich werden nur Hilfsmittel gelistet, die einen behinderungsbedingten Funktionsausgleich oder die Arbeitsfähigkeit erhalten bzw. wiederherstellen. “ ) von anderen gesetzlichen KK werden sie problemlos übernommen!
“ GuK wurde für Kinder entwickelt, die nicht oder noch nicht sprechen. Durch den begleitenden Einsatz von Gebärden wird die Kommunikation unterstützt und die Verständigung erleichtert. Die Gebärdensammlung wurde von Frau Prof. Dr. Etta Wilken im Laufe ihrer Arbeit mit Kindern mit Down-Syndrom und anderen Behinderungen zusammengestellt und ist vor allem für kleine Kinder gedacht. „
Und dennoch stellt sich die KK quer, sie beharrt auf ihrer Meinung, dass dies eine Leistung im Rahmen der Frühförderung ist und somit in die Zuständigkeit der Eingliederungshilfe durch den Sozialhilfeträger ( Sozialamt ) fällt. Dieses schrieb uns dann also an und da die Eingliederungshilfe Einkommensabhängig ist, kam dieses Schreiben:
Sozialamt GuK
Wenn es jetzt nicht so wäre, dass die KK jeden Monat Geld von mir bekommt, könnte ich ja zumindest theoretisch noch drüber schmunzeln, sie wissen aber sehr genau, wieviel da jeden Monat bei ihnen eingeht und von daher war von Vorneherein klar, dass wir da fett drüber liegen…… Ganz abgesehen davon, dass wir keine Lust haben, uns so “ nackig “ zu machen und zu offenbaren…….
Ich habe also mit der Dame vom Amt telefoniert, klar, dass sie da dann halt nix für uns tun könne – im letzten Satz gab sie mir den Tip, doch einfach Widerspruch einzulegen……. das Telefonat verlängerte sich abrupt, als ich ihr sagte, dass die Weiterleitung an sie bereits NACH meinem Widerspruch erfolgte….. denn das würde lt. ihrem Wissen gar nicht möglich sein….
Die KK wiederum, will jetzt uns den schwarzen Peter zuschieben, wir hätten ja schließlich die Zusammenarbeit mit dem Amt abgelehnt, von dem evtl. Verfahrensfehler kein Ton……. da ich nicht weiß, wo das steht, dass ein Amtshilfeersuchen bei einem anderem Sozialträger nach Widerspruch nicht möglich ist, habe ich heute nochmal mit der Dame vom Amt telefoniert und bekomme zur Antwort: “ das weiß ich gar nicht, wo das steht, aber das es so ist, weiß ich “ 😉 klasse Antwort 😛 sie will jetzt mal schauen, ob sie da was findet und dann meldet sie sich wieder….. was sie aber noch gesagt hat: sie hat sich im Netz schlau gemacht, weil sie die GuK vorher nicht kannte ( Daumen hoch ) und sie kann nicht verstehen, warum die KK es nicht bezahlt, wenn sich Eltern schon mal Gedanken machen und ihre Kinder fördern wollen…… Zitat: “ das bezahlt ja sogar die AOK und es ist doch explizit für Kinder mit dem DS entwickelt worden “ – und die hätten letztens eine alternative Therapieform abgelehnt und wollten stattdessen gleich den Elektro Rolli übernehmen ( 500 im Vergleich zu 5000 Öhre ) und dann meinte sie noch, dass ich das durchziehen soll :-O
Die letzte Aussage ließ mich dann doch ein bissel schlucken, sie war fast identisch mit der Aussage der MDK Dame, die uns sehr ans Herz gelegt hat, uns nicht abwimmeln zu lassen und gar nicht verstehen konnte, dass das Habermann Trinksystem für Junior nicht übernommen wurde…. sie meinte, sinngemäß, nur wenn Eltern auch mal konsequent ihren Weg gehen, fangen die Menschen hinter den Akten an den Schreibtischen evtl. mal an, den jeweiligen Patienten zu sehen….. und schließlich gehe es ja um die individuelle Betreuung nach Notwendigkeit und nicht um irgendeine Pauschale.
Und genau so sehen wir das jetzt…… da werden Kinder unterschiedlich behandelt, die einen bekommen das Hilfsmittel, die anderen nicht…… und wir haben ein Rezept vom KIA und die Befürwortung der Beratungsstelle für unterstütze Kommunikation hier vor Ort, die kennen Junior seit seiner 10.LW…….. jetzt geht es um das Prinzip……. wir reden hier um Kosten in Höhe von ca. 150 Öhre…… einen Talker ( Sprachcomputer ) würde dann wohl ab dem 4. LJ übernommen werden, sollte Junior bis dahin nicht das Sprechen für sich entdeckt haben 😦
Wir halten den Widerspruch aufrecht, die KK legte uns nah, ihn zurück zu ziehen, aufgrund der engen gesetzlichen Vorgaben…..
Bis zur Klärung nutzen wir eine App – was hätten wir nur ohne Smartphone getan 😉 – und das wir auf dem richtigen Weg sind, hat uns Junior gestern bestätigt, er machte zum ersten Mal von sich aus, die Gebärde für Essen 🙂 ❤ und das über die Gebärden das Sprechen kommt, hat Junior an Ostern gezeigt, er winkte nicht nur beim Tschüß, sondern es kam ein deutliches “ TÜS “ welches auch vom Gegenüber wahr genommen wurde ❤ ❤ ❤
Mal gespannt sind, ob die KK sich bei einer MuKiKu auch so “ anstellt “ wir planen mal, dass die Mami mit Junior fährt im nächsten Jahr – aber da fangen wir gerade an, Infos zu sammeln……. 3 Schichten, Wochenendarbeit, Pflegeperson und die Termine mit und für Junior…… im Moment ist es “ nur “ eine dicke Entzündung im Daumen Sattelgelenk, aber spurlos bleibt da nix 😉 und bevor “ alte “ Baustellen wieder aufbrechen…….. sollten wir mal auf uns achten…… wir sind letztens gefragt worden, was wir für uns selber tun…….. wir hatten darauf keine Antwort, das sollte so nicht sein und seitdem beschäftigt uns das sehr……. nutzt ja nix, wenn uns die Luft ausgeht…….

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Einen großen Haken

können wir endlich unter das Thema Versicherung machen…… fast das ganze Jahr schon haben wir uns damit auseinander setzen müssen, viel Zeit ging dafür drauf und oft saßen wir einfach nur noch enttäuscht und verletzt vor so manchem Antwortschreiben…….

Dabei wussten wir ganz genau, was wir wollten und das ist nicht wirklich utopisch:

Haftpflicht, Unfall, Krankenhaus Zusatz, Zahn- und Brillen Zusatz……. Alles Versicherungen, die wir auch hätten abschließen wollen, wenn unser Sohn nicht das DS hätte, der Unterschied besteht einfach darin, dass wir dann von den Versicherungen überrannt worden wären und sich jede um das “ gesunde “ Kind und uns bemüht hätte!

Haftpflicht, Zahn und Brille war nicht das Problem….. Haftpflicht ist er bei uns mit drin und bei Zahn und Brille wird nicht nach Vorerkrankungen gefragt, die nix mit Zahn oder Auge zu tun hat!

Krankenhaus Zusatz haben wir bis heute nicht, das Risiko ist zu groß und das, obwohl Junior organisch gesund ist, d.h. auch bei KH Aufenthalten, die nix mit dem DS zu tun haben ( Noro, unklares Fieber, Polypen etc….. also typische Diagnosen, für Kinder KH Aufenthalte ) sind nicht möglich zu versichern! Dabei ist uns der Chefarzt gar nicht wichtig, sondern die kleinere Belegung des Zimmers….. Wir finden es eine Zumutung für ein krankes Kind unter 5 Jahren, sich mit einem anderen kranken Kind das Zimmer zu teilen…… Es sollte in diesem Alter nur Einzelzimmer für die Kids geben, damit diese in Ruhe und so keimfrei wie möglich gesund werden können! Aber gut, dann buchen wir halt nach Verfügbarkeit und hoffen, dass es gar nicht erst notwendig sein wird! KH Tagegeld wäre nicht schlecht, um den Gehaltsverlust auszugleichen!

Der größte Brocken war die Unfallversicherung….. fast alle Gesellschaften schließen Unfälle “ aufgrund einer Geisteskrankheit “ ( 😦 so steht das wirklich drin ) aus…… und jetzt wird es paradox, aber nicht lustig!

Die Versicherungen gehen davon aus, dass das Down Syndrom mit einer geistigen Beeinträchtigung / Behinderung verbunden ist und nehmen Menschen mit DS gar nicht erst auf…… Paradox ist es deshalb, weil viele Gemeinden und Versorgungsämter genau dies nicht so sehen, und deshalb Leistungen verweigern. In Hessen muss eine Familie das jetzt vor Gericht mit einem Gutachter nachweisen, und da geht es einfach nur um den Schwerbehindertenausweis und die Zuerkennung der Merkmale! Auch wir haben schon hören müssen “ warten Sie mal ab, vielleicht bessert sich das DS ja noch “ – Kopf schüttel, natürlich bessert sich bei einem Gendefekt nix…… aber JA, durch eine individuelle frühe Förderung ist der weitere Weg des Kindes durchaus positiv gestaltbar…… Dennoch wird die Schere gegenüber Regelkindern auseinander gehen und der 1. Arbeitsmarkt bleibt oft unerreichbar…… Wir sind sehr gespannt, wie sich das Thema Inklusion entwickeln wird….. und es wäre schön, wenn es irgendwann kein Thema mehr sein wird, weil es selbstverständlich ist, dass Menschen mit Beeinträchtigung entsprechend ihren Fähigkeiten integriert sind!

Es gibt in Deutschland genau 5 Unfallversicherungen, die das DS nicht ausschließen, eine davon zahlt dann aber wohl im Fall der Fälle doch nicht ( so haben wir gehört ) und bei einer dieser anderen 4 hat Junior nun auch seine Unfallversicherung – und die ist uns wirklich wichtig, denn ohne Versicherung müssten wir im Fall der Fälle für den Schaden aufkommen und das mag ich mir ab einer bestimmten Schadenshöhe nicht wirklich vorstellen 😦

Im Laufe unserer Recherche und durch einen Tip von einem lieben Menschen sind wir auf die Pflegeversicherung gestoßen, also die private Vorsorge für den Fall des Vorliegens einer Pflegestufe…….. ja und da gibt es in Deutschland genau eine einzige Gesellschaft, die das DS nicht ausschließt, einzige Voraussetzung ist, dass zum Versicherungsabschluß noch keine Pflegestufe beantragt wurde. Das war bei uns der Fall, primär sehen wir in dieser Versicherung eine Entlastung unseres Geldbeutels. Keiner weiß, wo der Weg von Junior hinführen wird, sollte er einmal Leistungen der Gesellschaft nutzen ( betreutes Wohnen, Wohngruppe, ) darf er kein Einkommen haben, welches die derzeitige Obergrenze von 2600,- übersteigt, das würde dann direkt verrechnet werden mit den Leistungen. Und Pflegegeld zählt nicht als Einkommen. Junior dürfte in diesem Fall auch kein Vermögen haben, deshalb sind alle vermögensbildenden Versicherungsformen kein Thema! Das betrifft auch das Erbe. Hier kommt das Thema Behindertentestament auf uns zu, aber für dieses Jahr reicht es mit den ganzen Paragraphen und Absätzen und Anfragen etc……

Etwas andere Möglichkeiten haben Eltern, wenn sie vom DS schon in der Schwangerschaft wissen, wen das näher interessiert, der darf gern eine PN schreiben!

Wir freuen uns, dass wir das Thema nun im wahrsten Sinn abgearbeitet haben und der nächste Blogeintrag wird nicht so trocken, versprochen 🙂

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Stiefkindadoption

Es gibt zur zeit noch zwei weitere große Themen, die uns hier gedanklich sehr beschäftigen und die – leider – sehr viel Platz in unseren Köpfen einnehmen.

Eins davon ist die Stiefkindadoption, da unsere eingetragene Lebenspartnerschaft nicht der Ehe gleich gestellt ist, ist Junior den anderen Kindern, die in eine “ klassiche “ Familie geboren werden, rechtlich nicht gleichgestellt. Ich, als leibliche Mama bin rechtlich gesehen allein erziehend, die Mami hat lediglich das kleine Sorgerecht. Dies lässt sich dadurch ändern, indem die Mami den Junior adoptiert. ( dass wir beide steuertechnisch als alleinstehend gelten und beide Steuerklasse 1 zahlen, lässt sich auch durch die Stiefkindado nicht ändern 😦 )

Seit 2005 gibt es also nun die Möglichkeit, dass auch in eingetragenen Lebenspartnerschaften der nicht leibliche Elternteil den Nachwuchs adoptieren darf. Wir müssen dabei den selben Weg wie “ hetero “ Paare gehen, auch wenn unser Junior gemeinsam gewünscht, geplant ist und der Weg gemeinsam gegangen wurde. Die Handhabe ist leider sehr unterschiedlich in Deutschland und regional sehr verschieden. Wir haben das Pech, dass “ unser “ Jugendamt ( JA )da keinerlei Unterschiede macht.

Im Februar waren wir beim Notar und haben die Stiefkindadoption veranlasst, Anfang Mai erfuhren wir vom Familiengericht, dass das JA bereits Anfang März angeschrieben wurde ( ohne einen Bericht des JA geht gar nix ) also haben wir uns da mal per Email gemeldet und erfuhren, dass wir Anfang März angeschrieben wurden und nun noch einmal per Einschreiben….. Gleichzeitig ging vom JA die Info an das Familiengericht, dass wir uns nicht melden würde, woraufhin die Mami hier Post bekam, ob sie denn noch Interesse an der Ado hätte mit dem Hinweis, wie wichtig doch die Einschätzung des JA ist! Es kann ja schon mal sein, dass Post verschwindet, aber ausgerechnet die vom JA? Komisch, sehr komisch……. Als dann das besagte Einschreiben ( Einwurf ) – nach 13 Tagen Postweg – uns gefunden hat, war dann auch klar, woran es lag: das JA hat es nicht geschafft, die richtige Hausnummer zu übernehmen :-O in unserer Straße sind insgesamt 3 PostzustellerInnen unterwegs, da wurde bei einem “ normalen “ Brief halt nix unternommen…. 😦 ….. wie schön, dass wir uns dann dafür rechtfertigen durften!

Einen vorbereitenden Fragebogen erhielten wir zwischenzeitlich per Email, diesen sollten wir doch bitte vor dem ersten Termin vollständig ausgefüllt dem JA zukommen lassen. Doof nur, dass dieser nicht für unsere Familienform konzipiert und ab Seite 2 dann auch vom Ehemann die Rede ist! Insgesamt hat der 7 Seiten und gewünscht wurde zusätzlich ein ausführlicher Lebensbericht!

Der 1. Termin dauerte dann gute anderthalb Stunden und bestand einfach nur aus Gespräch…… Es wurde sich zwar bei uns entschuldigt, wegen der Hausnummer, aber als wir uns das weitere Vorgehen erklären ließen, fielen wir doch vom guten Glauben ab. Es wird insgesamt 3 Termine geben, ich – als leibliche Mama – muss nun auch noch einen Lebensbericht schreiben ( 2 A4 Seiten reichen 😛 ) die Lebensberichte werden dann beim zweiten Termin ausgewertet und es wird ein Genogramm erstellt! Wer nicht weiß, was das ist, http://de.wikipedia.org/wiki/Genogramm……… Der 3. Termin ist dann ein Hausbesuch hier bei uns, um sichtbar zu machen, in welcher Umgebung Junior aufwachsen muss.

Ganz prinzipiell denken wir, dass es einfach ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass es noch immer keine Unterschiede im Vergleich zur “ klassischen “ Stiefkindado gibt und es ist einfach unglaublich, dass jedes JA eigene Richtlinien für sich erstellen kann…… Wir kennen 2 andere Augustkinder, die sogar jünger sind als Junior und bei beiden ist die Ado durch, mit jeweils nur einem Hausbesuch – ohne Fragebogen, ohne Genogramm……

Natürlich werde ich einen Lebensbericht schreiben und wir werden auch die Eckdaten für das Genogramm liefern, aber wir werden auch ganz deutlich unsere Grenzen kenntlich machen und es wird bestimmt nicht langweilig werden….. nachdem die gute Dame vom JA uns erklären wollte, dass sie uns schon entgegen käme, indem sie für uns das Wartejahr einer Stiefkindado nicht abwarten würde……. teilte ich ihr ganz kurz mit, dass es dieses Jahr für uns nicht gäbe und wir auch wüssten, dass eine Stiefkindado bei gleichgeschlechtlichen Paaren schneller und mit weniger Aufwand machbar ist, fragte sie nur ganz erschrocken, ob wir denn Kontakt zu anderen gleichgeschlechtlichen Paaren mit Kindern hätten 😛

Wenn es nicht um Junior gehen würde, würde es mir direkt Spaß machen, dass alles mit etwas mehr Ironie und Gelassenheit zu betrachten, da wir aber diesen Bericht vom JA brauchen, und das Ganze auch schnell beendet wissen wollen, muss ich mir leider auf die Zunge beissen und gute Miene zum bösen Spiel machen! So ist es einfach nur sehr nervig und kostet mal wieder Zeit, die wir anders sinnvoller verwendet könnten!

 

 

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zum Schmunzeln

zwei Bilder möchte ich Euch nicht vorenthalten:

das Pommes Bild…… wir waren in dem gelben Möbelhaus mit den blauen Hochstühlen – bislang blieb Junior da im MC sitzen und bekam sein Gläschen dort für umme…. wir wollten die Sitzverkleinerung kaufen, da genau so ein Stuhl in rot – dank einer lieben Weitergabe – herzlichen Dank auch hier – für den Hof hier steht….. also dachten wir, wir lassen ihn mal Probe Sitzen und er hat das soooo toll gemacht, dass wir eigentlich mit dem Foto das coole Sitzen festhalten und zeigen wollten, aber egal, wer das Bild zu sehen bekommen hat, alle sind auf das Steak angesprungen ……… wenn Ihr Euch satt gesehen habt, schaut Euch mal den tollen Pinzettengriff an und den dann noch mit links, seiner vermeintlich schwachen Seite – blink, blink vor lauter Stolz 🙂

 

das zweite Bild entstand heute morgen, wir waren erst beim Familiengericht und haben die fehlenden Unterlagen für die Stiefkindadoption abgegeben…. die Mühlen mahlen langsam, unser Antrag vom Notar ist am 26.2. diesen Jahres eingegangen ( andere Regenbogenmamas sind in der Zeit durch das ganze Verfahren schon durch ) bei uns hängt es am Jugendamt, die haben sich noch gar nicht bei uns gemeldet ……… und wollten hinterher noch frühstücken gehen, was nach 10:30 Uhr nicht mehr ganz so leicht ist….. Aber wir sind fündig geworden und da Junior ja am Liebsten sitzt, kam auch heute wieder ein Hochstuhl zum Einsatz, nur hatten wir uns – wegen meinem Rücken – für einen Stehtisch mit Stehstuhl entschieden und Junior hat demzufolge unter dem Tisch durch geschaut 🙂 ihm hat es sehr gefallen, Hauptsache, dass Schnüschen wurde schnell und prompt von uns gefüllt……. es war echt entspannt und wir haben wieder was dazu gelernt 🙂

 

1. Sitzen im Hochstuhl

 Frühstück im Hochstuhl

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GdB

letzte Woche bekam ich Post vom Versorgungsamt:

“ Der Bescheid vom 27.09.2013 wird……. aufgehoben.

Der Grad der Behinderung beträgt 80 seit 19.12.2013

Zur Inanspruchnahme entsprechender Nachteilsausgleiche werden folgende gesundheitliche Merkmale ( Merkzeichen ) festgestellt, seit 19.12.2013:

G,B

folgendes Merkzeichen bleibt festgestellt: H

Gründe:

…………. eine wesentliche Änderung der Verhältnisse ist sofern eingetreten, als sich Ihr Gesundheitszustand wesentlich verschlechtert hat……. “

Bis auf die Gründe haben wir uns sehr gefreut, natürlich stellt sich die Frage, warum der Bescheid in dieser Form nicht gleich kam, zumal sich der Gesundheitszustand von Junior NICHT verschlechtert hat. Ich habe mich bei meinem Änderungsantrag alleinig auf die eingereichten Befunde des Erstantrages berufen! Aber sie müssen es ja irgendwie begründen und das sollte uns egal sein, Hauptsache, Junior ist nun in diesem Punkt nicht mehr schlechter gestellt und natürlich erleichtern uns die Merkzeichen unseren Alltag!

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Eingeordnet unter Ämter, Diagnose

ganz vergessen

habe ich bislang mal überhaupt, dass Junior wunderschön lautiert – schmelz –   er ist einfach immer und nur am Brabbeln, aber am Schönsten ist es, wenn er mich morgens mit seiner Geschichte weckt und dann übers ganze Gesicht strahlt, wenn ich mich in seine Richtung bewege …..

Ansonsten hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit dem VdK, der sich längst nicht mehr nur für “ die Alten “ – sorry, ist in keinster Weise respektlos – verantwortlich fühlt, sondern wirklich sehr offen ist, zumindest hier……

Ich habe eben meinen Widerspruch zurück genommen und gleichzeitig einen Änderungsantrag gestellt ( geht morgen raus per Einschreiben ), bez. auf den GdB und die Merkmale – jetzt heisst es mal wieder “ bitte warten “ ! Ich bin echt gespannt!

So jetzt werde ich dann auch mal ins Bettchen gehen ( 1:34 Uhr ) – wünsche allen LeserInnen einen stressfreien Wochenbeginn!

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