Monatsarchiv: April 2018

Highlights im April

der April war bei uns voll gepackt mit vielen tollen Momenten, die wir erleben durften, weil es den Junior gibt. Ohne ihn hätten wir viele Familien nicht kennen gelernt!

Am 06.04. ging es los und unser Ball verrücktes Kind durfte auf den Fußballplatz 🙂

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwi3hoLQ897aAhVDblAKHUjGAMsQFgg4MAI&url=http%3A%2F%2Ffcastoria.de%2Ffca-fanclub87-spendet-fuer-einen-guten-zweck%2F&usg=AOvVaw0JrYg56EXkndA3_XP_BU82

 

Am 20.04. durften wir auf Einladung von unserem Pflegedienst ( da Junior einen Pflegengrad hat, steht er uns mit Rat und Tat zur Verfügung und kommt auch regelmäßig zu uns, um zu überprüfen, dass Junior seine Pflege gewährleistet ist 😉 ) auf den Hockenheim Ring und zwar in den Innenbereich, das war ein tolles Erlebnis und sehr interessant für alle Altersklassen!

BMC erfüllt „Rennfahrer-Träume“ kleiner und großer Sterntaler auf dem HockenheimringSchon zum zweiten Mal lud der…

Posted by Kinderhospiz-Sterntaler e.V. on Thursday, April 26, 2018

 

Und gestern dann fand das jährliche Highlight für Menschen mit Down Syndrom statt – das Down-Sportlerfestival in Frankfurt 🙂 ❤

https://down-sportlerfestival.de/startseite.html

https://www.facebook.com/profile.php?id=290644831114442&ref=br_rs

Der Junior durfte zum ersten Mal aktiv teilnehmen, werfen, hüpfen und laufen…. dann noch der Trommel Workshop und zum Schluss die Modenschau mit Peyman Amin – ok, das war alles in allem etwas zu viel für den Junior und da werden wir uns nächstes Jahr dran erinnen, dass wir ausreichend Ruheinseln einplanen – es waren wieder viele tolle Momente und Menschen, wir sind noch immer ganz geflasht… der Junior hat alles toll gemeistert und hatte sichtbar Spaß, heute morgen nach dem Aufstehen nahm er seine Medaille und “ erzählte “ uns vom Turnen gestern ❤

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Abschied

gestern haben wir unseren Zickenhund ❤ über die Regenbogenbrücke gehen lassen…. wir durften sie 14,5 Jahre begleiten und für den Junior war sie ein toller Freund…. Jetzt müssen wir mal schauen, wie er das realisiert und verarbeitet…. wir haben schon länger darüber nachgedacht, aber es war sehr wechslhaft, gestern ist sie beim  Gassi einfach umgefallen und kam alleine nicht mehr auf die Beine…. sie darf jetzt wieder mit ihrem großen “ Bruder “ springen ❤

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am Montag

gehts los mit neuer Ikraft 🙂 Ich habe sie am Freitag kennen gelernt und auch wenn sich meine Euphorie versteckt hält, wir haben uns gut austauschen können und es gab für mich einige “ Aha – Erlebnisse “ !

Der neue Träger lebt eine transparente Kommunikation, da beim gleichen Träger auch ein Pflegedienst “ existiert „, legt er Wert auf eine gute Dokumentation, das Pendelheft stellt also keine Herausforderung dar.

Aber letztendlich müssen wir jetzt abwarten, wie es anläuft…. es wäre zu schön, wenn Ruhe einkehrt…. für den Junior, für die anderen Kinder und für alle Beteiligte…. an den Kindergarten haben wir nochmal appeliert, die Kommunikation positiver zu gestalten und uns Eltern nicht negativ darzustellen!

 

Nachtrag zum letzten Post, aufgrund von vielen Nachfragen:

natürlich gab es Gespräche, natürlich haben wir immer wieder Gespräche angeboten, Fragen zum Junior zu beantworten, haben selber immer wieder nachgefragt, im seltenen persönlichen Kontakt….. immer war alles in Ordnung, nur wenige Vetretungs Ikräfte haben uns Einblick gewährt in die Kommunikation KiGa – Ikraft und waren offen uns gegenüber…. im Übrigen haben wir im Dezember die Frage gestellt bekommen, ob denn der Kindergarten, der Richtige für uns Eltern ist 😉 und eins sollte man einfach nicht vergessen, externe Kräfte passen sich oft schnell an bestehende System an, d.h. wenn der Kindergarten keine Gebärden anwendet, werden sie es auch nur selten tun….. wenn die Vertretungs Ikraft nicht weiß, dass der Junior Toi Training macht, dann wird er halt 3 Tage nur gewickelt…..

ich werde jetzt noch ein Stammblatt vom Junior auf A4 bringen, in dem kurz und knapp drin steht, was warum wichtig ist, mit den entsprechenden Praxishinweisen – also z.Bsp. Zöliakie – darf nur Essen, was von zu Hause kommt, außer Mittag, Tisch muss frei von Krümeln sein, bevor sich der Junior hinsetzt! Es darf kein Essenstausch mit anderen Kindern erfolgen! ….. Das möchte ich dann einlaminieren und eine Vetretungskraft bekommt so einen schnellen Überblick mit Praxistip!

Jetzt wünsche ich einen sonnigen und stressfreien Sonntag, Euch allen da draussen 🙂

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eine unendliche Geschichte

hat nun erstmal ihren / einen Höhepunkt gefunden, der Träger der Ikraft für den Kindergarten teilte uns am 06.03. mit, dass sie die Betreuung vom Junior zum Ende des Monats einstellen werden! Als Grund nannten sie ein fehlendes Vertrauensverhältnis aufgrund schlechter Kommunikation im Dreieck Kindergarten – Ikraft – wir….

seit dem 22.08.2016 waren in dem Kindergarten für den Junior fast 7 Hände voll Ikräfte – inkl. der Vertretungen für die Vertretungen, teilweise 4 verschiedene in einer Woche – eine Zumutung für alle Beteiligten, besonders aber für den Junior und die anderen Kinder in der Gruppe….

Der Junior hat 30 Wochenstunden bewilligt bekommen, für eine Nichtfachkraft und jetzt im Nachhinein waren wohl wir Eltern zu naiv / zu blauäugig / zu “ keine Ahnung “ . Es hieß, dass sich der Kindergarten drum kümmert, dieser auch verantwortlich ist, für die Arbeit der Ikraft, wir Wünsche äußern können, aber kein Mitsprache Recht haben…. Wir wunderten uns zwar, dass vor den Sommerferien 2016 nicht klar war, wer nach den Ferien für den Junior kommt, aber ließen das auf uns zukommen, wir hatten ja keine Erfahrung und in den vorherigen Gesprächen klang das gar nicht schlecht, vom Kindergarten aus… seine festen Ikräfte:

Ikraft 1 – bekam dann doch keinen Arbeitsvertrag, weil da wohl Angaben nicht klar waren…

Ikraft 2 – war ein 18jähriger FSJler, Anfangs mit viel Lust und hoher Gesprächsbereitschaft, stand er nach 10 Wochen mit verschränkten Armen vor uns und erzählte von sich aus eher wenig, er beendete sein FSJ vorzeitig, weil er einen Studienplatz bekommen hat, leider erfuhren wir das nicht von ihm!

Ikraft 3 – war lange da – Februar bis Sommerferien, fand allerdings keinen Draht zum Junior, hielt sich oft an der Kaffeetasse fest, hatte es nicht so mit der Wahrheit….. da wurden wir gefragt, ob sie nach den Sommerferien weitermachen soll, wir waren unsicher und die Entscheidung gab der 21.06.2017 – ich brachte den Junior nach einer HNO Kontrolle später in den Kindergarten, dort war die “ Hölle “ los, alle Kinder draußen, teils am Frühstücken, teils am Toben, gleichzeitig waren die Baumhäcksler da und mit ihren Säge zugange…. der Junior verfiel in Schockstarre, ich ging mit ihm ins Haus und verstaute seinen Rucksack und nahm  die Brotbox aus dem Rucksack…. ging wieder raus und sah, dass die Ikraft noch immer auf ihrem Stuhl saß, der Junior Tränen in den Augen hatte und völlig überfordert war in dieser Situation…. ich sprach die Ikraft an, sie machte keine Anstalten…. ich überlegte, den Junior wieder mit nach Hause zu nehmen, da kam ein Vorschulmädchen, nahm den Junior an die Hand und ging mit ihm in eins der Spielhäuser, legte ihren Arm um den Junior und kümmerte sich ❤ – mir lief die Leitungsvertretung über den Weg und ich machte meinem Unmut Luft, sie gab klare Anweisungen und ich ließ den Junior dort, mit schlechtem Bauchgefühl, aber ich wusste eben auch, dass ich an dem Tag Kontrolle beim Gyn hatte und mir mein Bauch auch da sagte, dass ich aus der Praxis nicht einfach wieder so raus laufe… und so war es dann auch, die Mini ist nicht mehr gewachsen, ich wurde direkt in die Klinik überwiesen und durfte gerade mal zum Klamotten holen für 1 Stunde nochmal nach Hause, bevor am nächsten Tag die Mini geholt wurde ….. schnief – auch heute noch macht mir das sehr zu schaffen 😦

Ikraft 4 – machte einen super Eindruck, forderte im KiGa Bastelmaterial ein, machte wirklich viel, hielt intensiven Kontakt zu uns und schmiss nach 4 Wochen das Handtuch, konnte und wollte nicht weiter in dem KiGa arbeiten, machte diese Entscheidung am Personal fest, fragte uns, ob wir nicht mit ihr zusammen in einen anderen Kindergarten wechslen würden…. leider war sie nicht zu einem Gespräch mit dem Kindergarten bereit….

Ikraft 5 – hatte keine Ahnung von Inklusion und Kindergarten, war anfänglich total euphorisch, wie gut doch der Junior da steht, wie toll wir als Eltern das machen, wie schlecht der Kindergarten ist, Junior saß zu der Zeit im Rolli und Toi Training war schwierig, da der Rolli nicht durch die Waschraumtür passte, also wurde gewickelt, allerdings nur 1x tgl. morgens gg 11, danach nicht mehr, dass Junior nen roten Windelbereich hatte, lag an den Trauben, die wir ihm mitgaben 😉 …. auf unsere Bitte, dass doch nachmittags auch nochmal gewickelt wird, wurde uns mehrfach der Windelaufbau erklärt und uns fehlendes Umweltbewusstsein vorgeworfen…. gleichzeitig gab es Tips, mit welchen Globuli die Zöliakie heilbar ist…. sie selber beobachtete den Junior “ aus pädagogischen Gründen “ mehr, als sie sich mit ihm beschäftigte! Der pädagogische Grund war, dass der Junior lernen sollte, sich mit anderen Kindern im Spiel zu beschäftigen…. Das konnte er schon viel früher und lebt das bis heute!

Ikraft 6 – ein Mann, der aus der Altenpflege kam, oft krank war, mir erzählte, dass der Junior lethargisch war, nach 5 Wochen Abwesenheit ( Weihnachten mit dabei ) nicht fragte, ob es was Neues beim Junior gibt, uns aber dafür erzählte, dass wir es doch einfach mal laufen lassen sollten und sich in der vereinbarten Kommunikationszeit mit uns Eltern hinstellte und uns mitteilte, dass er nicht mit uns redet! Achja die Gebärden für die 4 Grundfarben konnte er sich über 5 Monate nicht einprägen…. und und und….

Ich merke gerade, wieviel ich hier jetzt in kurzer Zeit geschrieben habe…. das Thema nagt schon…. Ein anderer Kindergarten kommt zur Zeit nicht in Frage, wir möchten den Junior nicht aus seinem sozialen Umfeld excludieren… Er liebt seinen Musikgarten, er liebt sein Singen im “ Gemeindechor “ und schwimmen geht auch…. all das könnten wir nicht mehr machen, wenn wir ewig durch die Stadt “ gurken “ müssten…. das kommt noch früh genug…. und bald muss ich wieder arbeiten…. mir ist ganz schlecht….

Der Kindergarten hat da ganz sicher dazu beigetragen, er ist schließlich verantwortlich für die Ikräfte, die Transparenz und die Ehrlichkeit lassen auch hier zu wünschen übrig….. Wir haben den Träger eingeschaltet, so kann es nicht weiter gehen… witziger Weise wurden nun wir Eltern dazu verdonnert, einen neuen Träger ausfindig zu machen und ich habe es geschafft, ab Montag nächster Woche habe ich einen neuen Träger gefunden, ich treffe mich am Freitag mit der Ikraft und dem Träger im Vorfeld und bitte bitte bitte lass es jetzt einfacher und ehrlicher werden!

Aber ich bin sehr skeptisch, allerdings haben wir den Träger vom KiGa im Boot…. ich möchte doch einfach nur, dass es für den Junior gut läuft, das setzt aber Voraus, dass die Eltern kommunizieren dürfen, wenn sie es wollen…. wünschenswert ist, wenn sich die Ikraft auf die Kommunkationsebene vom Junior begibt, sie sich bemüht, seine Signale zu erkennen und zu lesen und der Kindergarten seine Verantwortung erkennt und ihr gerecht wird! Wir werden auch weiter Eltern sein, die ihre Verantwortung nicht am Hoftor abgeben, wir haben ein Interesse daran, zu wissen, wie der Tag vom Junior war und er kann es uns leider nicht vermitteln, also fragen wir nach! Und das hat auch nix mit mangelndem Vertrauen zu tun.

Ganz grundsätzlich besteht auf dem Gebiet der Ikräfte noch viel Platz nach oben, es gibt kaum Inklusionsleitfäden, es gibt keine einheitliche Anforderungsbeschreibung, und auch wenn “ nicht Fachkraft “ natürlich günstiger ist, wenn diese sich nicht um das Kind kümmert, ist auch dieses Gehalt noch zuviel!

Wir hatten tolle Vertretungs Ikräfte, die sich toll auf den Junior eingelassen haben, mit ihm auf seiner Welle kommuniziert haben, aber entweder hatten sie selber ein festes Kind oder wohnten so ungünstig, dass Hin- und Rückfahrt eine halbe Weltreise war!

Alle gedrückte Daumen sind willkommen!

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