GuK – die xxte

im Mai letzten Jahres habe ich im Namen von Junior Klage gegen die Entscheidung der KK eingereicht…. nachzulesen hier

https://ratscher.wordpress.com/2016/05/10/baustelle-nr-1/

wie das nun mal ist, die Mühlen mahlen langsam, “ Argumente “ wurden ausgetauscht, u.a. kam von der KK die Aussage, “ dass Sprache kein Grundbedürfnis “ darstellt…..

Irgendwann Ende August kam die Info, dass es eine mündliche Verhandlung geben wird, am 31.12.16 kam die Ladung zur Anhörung / Erörterung für heute, als gesetzliche Vertretung vom Junior wurde mein Erscheinen angeordnet…. um es vorweg zu nehmen, es kam heute zu keiner Entscheidung….

Die Richterin war gut vorbereitet, fragte mich anfangs verschiedene Dinge inhaltlicher Art, “ Erklären Sie mir mal bitte, wie die Karten aussehen “ – “ Um was geht es bei GuK “ – “ Hat Ihr Sohn einen Hörschaden “ – “ Bekommt er Logopädie “ ( jaaaaaaa seit 1 Woche endlich wieder 🙂 ) …..

Ich erklärte ihr, wie es funktioniert und dass es bei unserem Sohn sehr gut funktioniert, ich erklärte den Unterschied zwischen Gebärdensprache und Wortgebärden, und sagte ihr, dass wir mit GuK die Behinderungsbedingten Nachteile durch das DS im Erwerb der aktiven Sprache ausgleichen, um dem Junior zu ermöglichen,  seine Grundbedürfnisse mitteilen zu können! Die passenden Beispiele “ Essen und Trinken “ kamen spontan….

Sie fragte den Anwalt von der KK, ob er etwas sagen möchte, es sich im Vorfeld zu heute evtl. neue Erkenntnisse aufgetan haben, dieser verneinte und auf Nachfrage stellte er klar, dass er den Auftrag hat, einer evtl. Einigung nicht zuzustimmen, sondern auf ein Urteil zu plädieren, denn die Entscheidung, wie auch immer, hat ja Auswirkungen auf viele Versicherte und würde sich ja sicher in den entsprechenden Foren und Netzwerken schnell rum sprechen 😉 ….. die Richterin meinte dann, dass eine Einigung keine allgemeine Gültigkeit hat, ein Urteil halt aber schon und weil der „Streitwert “ unter 750 Öhre liegt, wird es auch keine Höchstrichterliche Entscheidung geben, da nach ihr Schluss ist, weil keine Berufung zugelassen ist…. der KK Anwalt blieb dabei, also wurden die Anträge gestellt, einvernehmlich wurde auf eine weitere mündliche Verhandlung verzichtet, mehr Argumente müssen nicht ausgetauscht werden…. jetzt wird es ein Urteil geben, in ca. 2 Monaten…. Mitspracherecht haben beim Sozialgericht noch 2 ehrenamtliche RichterInnen…. irgendwann in den nächsten 2 Monaten wird es an einem Verhandlungstag eine Besprechung mit Urteilsfindung zu uns geben und dann wissen wir mehr….. Die Richterin entschuldigte sich bei mir, dass es nun noch länger dauert, sie die Akte vom Junior ganz oben drauf legt, weil es ja nun auch wichtig ist, dass es da mal weiter geht…. sie bedankte sich ebenso, dass von mir der Begriff “ Grundbedürfnis “ kommuniziert wurde und verabschiedete sich!

Ich bin positiv überrascht, dass die Richterin doch so deutlich Stellung bezogen hat, “ durch die Blume “ – wenn gleich natürlich klar ist, dass das Urteil ganz offen ist und wir nun noch ein bissel Geduld haben müssen…..

 

 

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